CDU Ortsverband Baalsdorf/Mölkau
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Neuwahl und Jahresplan am 15. Februar!
Der ungewöhnliche Sitzungstag macht sich aufgrund von Terminzwängen, Schulferien und überbuchten Sitzungsräumen erforderlich. Auf der Tagesordnung steht die Neuwahl des Vorstandes sowie der Beschluss über den Jahresplan. Eine gesonderte Einladung geht allen Mitgliedern gemäß Satzung zu.

Was war der "Stern von Bethlehem"?
Die Mitglieder des Ortsverbandes wissen es jetzt: Eine seltene Konjugation von Jupiter, Saturn und Mars! Ein Besuch im Planetarium Schkeuditz am 30.11.2010 brachte diese und andere Erkenntnisse in Sachen "Sternenkunde". Das Fazit der Mitgereisten: "Wirklich lohnens- und empfehlenswert!"

Sommerfest am Freitag, dem 27. August 2010
Die diesjährigen Ausrichter waren Romy Einsle und Tilo Quitschau im Baalsdorfer Anger 40! Neben allerlei Gegrilltem war die Treffsicherheit gefragt: Rolf Seidel führte mit seiner Armbrust einen Schießwettbewerb durch, den Karl Hoffmann gewann. Nochmals herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben!

Zwenkauer See lud zum Schippern ein
Das war ein besonderer Abend: Der OV wollte schon längst einmal wissen: "Wie sieht es denn eigentlich jetzt in der ehemaligen Tagebaulandschaft im Leipziger Südraum aus? Ausgewählt wurde dazu für den 27. Mai 2010 das Tagebaurestloch Zwenkau, das bis zum Jahr 2012 voller Wasser sein soll. Die Santa Barbara schipperte die Gesellschaft unter fachkundiger Führung gut zwei Stunden über eine sich entwickelnde Landschaft, von deren jetzigem Zustand vor 20 Jahren niemand zu träumen gewagt hätte ...

Umweltzone in Leipzig wirklich notwendig?
Darüber diskutierten am 4. März 2010 die Mitglieder des Ortsverbandes und der Gewerbevereine Baalsdorf und Mölkau mit der Amtsleiterin Freifrau von Fritzsch. Fazit des Abends: Gegen saubere Luft hat wohl niemand etwas einzuwenden, muss es aber gleich so weit gehen, dass nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette die Stadt befahren dürfen? Wenn auch die Stadt Leipzig einige Maßnahmen zu verschlafen haben scheint, lässt sich an der Tatsache selbst im Jahr 2011 nichts mehr ändern. Viele Betroffene hoffen daher auf Übergangs- und Ausnahmeregelungen, die für die Investitionen in die Fahrzeuge etwas Luft schaffen.

Zur tatsächlichen und gefühlten Kriminalität in Leipzig - eine Informationsveranstaltung der Landtagskandidaten Rolf Seidel MdL und Roland Pohle am 2. April 2009 

Polizeidirektor Horst Wawrzynski war Hauptredner des Abends ...mehr...


Unser Gesundheitswesen auf dem Prüfstand

hieß das Thema des Abends am 19. September 2008 im Ökologischen Stadtgut Mölkau, zu dem der CDU-Ortsverband Baalsdorf/Mölkau eingeladen hatte.

Um die komplizierte Materie etwas näher zu beleuchten, standen dem Ortsverbandsvorsitzenden Rolf Seidel potente Gesprächspartner zur Seite: CDU-Landtagsabgeordnete  Karin Strempel, die sich derzeit auch in einem Bachelorstudium zur Finanzierung des Gesundheitswesens befindet, machte sehr deutlich, dass der am 9. Januar 2009 in Kraft tretende Gesundheitsfonds für die Beitragszahler eine höhere Belastung mit sich bringt.

Der niedergelassene Arzt, Dr. Johannes Kern sieht die Hauptprobleme in der Budgetierung seiner Leistungen: „Ich muss doch Arznei und Behandlungen verschreiben, wenn die Patienten krank sind.“  Er hätte auch kein Problem damit, wenn zukünftig in Krankenhäuser ambulante Behandlung möglich ist. Das sieht Rechtsanwältin Maria Stockmar etwas anders: „Ich glaube, da weiß mancher niedergelassene Arzt noch nicht, was auf ihn zukommt“, mutmaßt sie. Als Kennerin der Materie klärt sie darüber auf, dass bei der Zulassung des Angebots ambulanter Behandlungen durch Krankenhäuser keinerlei Bedarfsprüfung stattfinden wird und auch die Ärzte keiner Budgetierung unterliegen werden.

Auf die Frage, wie die Krankenkassen die Gesundheitsreform bewerteten, wies der Bereichsleiter der AOK plus, Andreas Kante, darauf hin, dass „seine“ Krankenkasse durch Umstrukturierungen und den Zusammenschluss mit der AOK Thüringen bereits zur Reduzierung der Kosten im Verwaltungsbereich  beigetragen habe.

Der Geschäftsführer der Krankentransport Ost/West GmbH Bernd Wickfelder, dessen Unternehmen auch Alten- und Pflegeheime betreibt,  nannte die Pflegeversicherung eine „Teilkasko“. Mancher sei sich gar nicht bewusst, dass trotzdem finanzielle Belastungen auf die Pflegebedürftigen und deren Familien zukommen. Speziell für seinen Betrieb bemängelte er die Tatsache, dass der Freistaat Sachsen ein billiges Pflegeland sei, er seine Pflegekräfte jedoch gern besser bezahlen würde.

Nicht nur die hohe Besucherzahl, auch die Diskussion zeigte das Interesse an diesem Thema. Am Ende war sich die Mehrheit darüber einig:

  • Vorbeugung ist die beste Therapie, soll  jedoch auch durch geringere  Beiträgen und Zuzahlungen belohnt werden.
  • Krankenkassen sollen im Wettbewerb stehen, jedoch sei die Zahl der bestehenden noch viel zu hoch. Eine kleinere Anzahl mit entsprechend großen und gemischten Kundenklientel wäre optimal.
  • Nur eine Grundversorgung sollte durch die Pflichtversicherung abgedeckt werden. Jeder solle dann selbst entscheiden können, welche Zusatzleistungen er privat noch absichern möchte.

 Nach so viel Einigkeit am Ende muss diese Wünsche die Politik nur noch umsetzen. Da diese Aufgaben jedoch in der Bundeshauptstadt zu entscheiden sind – Herzliche Grüße nach Berlin!

 Siegrun Seidel


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